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“And it just works” war einer der meist benutzten Sätze, mit denen Steve Jobs ein neues, meist revolutionär einfaches Produkthighlight bei seinen legendären Keynotes ankündigte.

Nahezu jeden Tag erlebe ich, dass Menschen die Möglichkeiten der bestehenden Technik nicht ausreizen, um ihre alltäglichen Prozesse – privat wie auch in der Arbeit – zu optimieren. Meist ist dies aus Unwissenheit, was aktuell technisch machbar ist, oft auch aus dem Gedanken heraus, das es zu mühsam erscheint, die dafür notwendige Konfiguration zu erlernen.

Erschwerend kommt hinzu, dass kaum jemand noch mit den technischen Möglichkeiten Schritt halten kann, geschweige denn alles auszuprobieren vermag. Bei meinen täglichen Reisen durch die Weiten des Internets finde ich viele Ideen, wie man neue Technologien sinnvoll einsetzen kann – sei es, weil es Zeit und/oder Geld spart (Prozessoptimierung pur) oder um scheinbar komplexe Prozesse zu vereinfachen.

Oftmals macht es aber auch einfach nur Spass, neue Dienste und Apps anzuwenden, für die man vorher keinen Bedarf & auch keinen Prozess hatte, die aber das z.B. Tagebuch schreiben zu einer einfachen und motivierenden Angelegenheit werden lassen.

Apple

Heutzutage dreht sich vieles um Produkte und Services, für die die Nutzung eines Apple Gerätes wie iPhone, iPad, Mac etc. notwendig bzw. zweckmässig ist. Ich selbst habe mich lange gefragt, was das Besondere an diesen Produkten ist – inzwischen weiß ich es: sie funktionieren einfach! Und das in mehrfacher Hinsicht: z.B. war es nie einfacher als mit Apples TimeCapsule automatisiert und rund um die Uhr Backups zu erstellen, dank dem iCloud Photostream ist kein manuelles Importieren der Photos auf den PC mehr notwendig und das Arbeiten in der iCloud an Text-, Tabellen oder Präsentationsdokumenten, Mindmaps uvm. funktioniert jetzt nahtlos von überall mit allen Geräten in Echtzeit! Kein Suchen und versenden mehr, es ist einfach da!

Sicherheit

Nie war es einfacher als heute, sich die Technik Untertan zu machen. Aber umso mehr Daten wir in die Hände eines Unternehmens legen, umso relevanter sind die Fragen der Sicherheit und Integrität dieser Daten. Während in den USA ein unabhängiger Online-Finanzdienst wie Mint.com quasi bereits zum Standard für viele Bürger gehört, sind die Sicherheitsbedenken hierzulande noch viel stärker ausgeprägt und Dienste wie Dropbox und Co noch nicht im Alltag angekommen. Natürlich muss man genau hinschauen, wie die Sicherheitspolitik der verschiedenen Anbieter ausgeprägt ist. Dropbox und Google u.a. bieten inzwischen zweifache Authentisierung an, d.h. wenn man die Funktion aktiviert hat und von einem neuen Gerät auf seinen Account zugreift, muss man zuerst dieses Gerät freischalten – z.B. mit einem Sicherheitscode, der per SMS auf die hinterlegte Handynummer geschickt wird. Darüber hinaus werden die Daten heutzutage meist verschlüsselt übertragen und gesichert. iPhone & iPad sind aktuell mit einer sog. 256-Bit AES Verschlüsselung ausgestattet – die kann noch nichtmal von CIA & NSA geknackt werden!

Prozesse

Dem Vereinfachungsgedanken liegt immer ein dysfunktionaler Prozess zugrunde. Mit der strategischen Optimierung von Prozessen beschäftige ich mich seit vielen Jahren auch beruflich. Strategisch deshalb, weil ma sich Gedanken über Ziel und Weg der Prozessoptimierung gemacht haben sollte, bevor man alles auf den Kopf stellt! Der Änderungsprozess ist für viele Menschen schwer genug, da braucht es die geeignete Methode, um Prioritäten und Erwartungen zu definieren. Zielloses Herumprobieren führt nur zu Frustration – oder wie Prof. Peter Kruse in seinem vortrefflichen Video beschreibt zu der Bend- and-Wait-Haltung der Mitarbeiter.

Damit ist der zweite Schwerpunkt dieses Blogs gesetzt und ich würde mich freuen, wenn für den ein oder anderen Leser immer wieder mal etwas nützliches dabei ist. In diesem Sinne viel Spass beim Lesen, Ausprobieren und Diskutieren der hier vorgestellten Ideen!

Viele Grüße,

Niels